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Die DIN 66025 ist die zentrale Norm für die Programmierung von NC- und CNC-Steuerungen.
Sie beschreibt jedoch nur die Form und grundsätzliche Regeln eines NC-Programms wie Adress-Buchstaben und wenige, aber zentrale allgemeingültige Befehle, ohne diese jedoch weiter zu spezifizieren.

Bei der Erstellung von PostProzessoren, die als Schnittstelle zwischen CAM-Software und CNC-Steuerung fungieren, ist das sehr von Vorteil. In der Regel nutzen die PostProzessoren auch fast ausschließlich die in der DIN beschriebenen Befehle. Die Anpassung an eine Maschine ist jedoch schon wegen der verschiedenen M-Befehle unumgänglich.

Alle modernen, mir bekannten, CNC-Steuerungen halten sich an die Spezifikationen der DIN 66025.
Dennoch sind DIN-Programme nicht ohne Weiters auf eine andere Steuerung (auch des selben Herstellers) portierbar.
Jeder Steuerungshersteller hat im Laufe der Jahre Befehls-Wortschätze und Syntaxen für eigene DIN-Dialekte entwickelt.

Häufig herrschen, mitunter auch bei Berufsschullehrern und Fachbuchautoren, Missverständnisse über Inhalt und Umfang dieser Norm vor.



Ansichtexemplare der Normen können bei "DIN.de" bezogen werden.


Inhaltsverzeichnisse:
DIN 66025-1


DIN 66025-2:1988-09 (D)



Adressen und Kontakte der DIN-Auslagestellen können hier gefunden werden.




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